Skizziertes Haus auf grauem Hintergrund.

Landschaftsarchitektur Birgit Hammer

Landschaftsarchitekturpreis 2011 für Schloss Freudenstein (Außenanlagen)

Die Hauptaufgabenfelder von Landschafts.Architektur Birgit Hammer sind die Konzeption von Außenanlagen in Siedlungsbereichen, die Gestaltung von Stadtplätzen, Gärten und Parks. Zu den Arbeitsbereichen zählen Objektplanung, Wohnumfeldverbesserung, Platzgestaltung, städtebaulich-landschaftsplanerische Gutachten, landschaftspflegerische Begleitpläne, Grünordnungsplanung sowie eine engagierte Wettbewerbstätigkeit.

Geschäftsführer

Birgit Hammer


Gründung

1995

Verwendete Software

PRO ava

Realisierte Projekte (Auswahl)

Stadtplatz Am Zwirngraben (Hackescher Markt, Berlin), Außenanlagen und Dachpromenade Axel Springer Verlag Berlin, Sanierung der Höfe Firlstrasse 37, Töölönlahti Park in Helsinki (Wiederherstellung eines Seeufers mit Hochebene und städtischer Insel), Spielbudenplatz in Hamburg St. Pauli, Leitbild für Spreeraum Berlin Friedrichshain-Kreuzberg

Schloss Freudenstein, Freiberg/Sachsen: Wiederherstellung der beiden Schlosshöfe

Im Rahmen der Sanierung und Umnutzung des Schlosses Freudenstein zum sächsischen Bergarchiv und mineralogischer Sammlung „Terra mineralia“ wurde Birgit Hammer für die Wiederherstellung der beiden Schlosshöfe beauftragt. Der Berliner Landschaftsarchitektin gelang eine kunstvolle Umsetzung des Themas Mineralien und Kristalle, wofür sie mit dem Deutschen Landschaftsarchitektur-Preis 2011 ausgezeichnet wurde.

Würdiges Entree und außergewöhnlicher Veranstaltungsort

Das besondere an diesem Projekt war, dass die Planung sämtlicher Medientrassen im Bereich der Außenanlagen unter der Regie des Büros von Birgit Hammer erfolgte, um den besonderen Anforderungen der Archäologie / Denkmalpflege gerecht zu werden. Im Bereich des Alten Schlosshofes und des Schlossgrabens standen die Sicherung und Wiederherstellung der alten Befestigungsmauern, der Wiederaufbau des alten Wehrturmes einschließlich der durch ihr Büro realisierten historischen Treppenanlagen im Vordergrund.

Hof
© Birgit Hammer Landschaftsarchitektur
Fassade und Hof.

„Der Hof, der sich von der Stadt abhebt – eine Zauberwelt“

Bei der Neugestaltung des Hofes stand die Vorstellung im Vordergrund, die Hofebene als fünfte Fassade zu begreifen: Die Farbigkeit der „Grundplatte“ sollte stark an den Tonwert der Gebäudefassaden angenähert werden. Inspiriert durch die Nutzung des Schlosses als Präsentationsort für die weltgrößte Mineraliensammlung wird die Grundfläche als ein stark vergrößertes „Bild“ inszeniert, dass sich dem Besucher erst bei näherer Betrachtung als Strukturbild eines Minerals entschlüsselt. Die Oberfläche stellt eine Kodierung mit Informationen dar – wie eine Gravur ist sie mit geschriebenen Texten oder Bildern vergleichbar. Sie verweist nicht auf das Material, sondern nutzt seine Spezifik, seine Eigenschaften um eine Erzählung oder ein Gespräch zu beginnen.

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Nicht nur für Landschaftsarchitekten: PRO ava

Das Büro war auch für die regenerative Energiebereitstellung über Grubenwassernutzungs- und Geothermieanlagen zuständig. Deswegen ist Birgit Hammer besonders stolz, dass das Büro nicht nur „schön pflasterte“, sondern auch die Technik perfekt organisierte. Eine professionelle Businesslösung für sämtliche AVA-Prozesse war ihr daher besonders wichtig, die sie in PROJEKT PRO gefunden hat. Auch komplexe Anwendungen wie PRO ava zeichnen sich durch eine intuitive Bedienung aus. Diese Softwarelösung für ‚Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung’ bietet praktische und innovative Instrumente, mit denen sich selbst komplizierte Projekte mühelos umsetzen lassen. Die Werkzeuge sind durch ihre grafische Oberfläche schnell verständlich und intelligent verknüpft. Daher vermeidet PROJEKT PRO auch die Abfrage überflüssiger Daten und beschränkt sich auf das Wesentliche.

Dazu Birgit Hammer: „Wir arbeiten mit PRO ava und nutzen das Programm auch nur für die Ausschreibung, Kostenkontrolle, Abrechnung. An dem Programm gefällt uns im Prinzip die einfache Handhabung, jeder kann sofort und sicher damit umgehen. Wir benutzen bewusst keine Verknüpfungen zwischen Zeichen- und Ausschreibungsprogramm (wie z.B. für die Massenermittlung). So können wir die Besonderheiten jedes Projektes besser auf manuelle Weise steuern.“

Fazit: Bei PROJEKT PRO arbeitet intelligente Technik im Hintergrund, ohne dass die Anwender diese bemerken. Die zeitgemäße Antwort auf die zunehmenden Planungsanforderungen liegt in der Vereinfachung der Bedienung.